Allmählich kristallisiert sich die Schwierigkeit heraus, die mich an der Thematik des Ortes so umtreibt. Gleichzeitig wird mir damit aber auch klar, dass der bisher verfolgte Ansatz des Erzählens es mir nicht erlauben wird, dieses scharf zu fassen. Besonders in der “Schlafzimmer”-Serie ist mir bewusst geworden, dass ich ein Gefangener meiner Bilder bin – ich muss eine innere Haltung finden, die es mir erlaubt, sie zu erlaufen, mich frei in ihnen zu bewegen. Dazu brauche ich nicht Abstand, sondern eine Nähe, die ich mir erst noch erarbeiten muss. Es schwebt mir eine Art erzählerischer Essays vor, wie Roland Barthes sie in “Die helle Kammer” praktiziert, wo er nicht eine Semiotik der Photographie entwickelt, sondern vielmehr die Photographie semiotisiert, das Zeichen in eine Vielheit von Zeichen hineinwirft.
Sein Ausgangspunkt ist auch meiner: der Wunsch, den Spuren einer Beunruhigung zu folgen. Vier gemächlich beschrittene Wege:
- Der Weg aus dem Paradies
- Der Weg ins Schlafzimmer
- Der Weg durch ein Gebäude
- Der Weg des Standpunkts.
Die 12x12er-Serie (error) wird ab morgen unter neuem Namen neu aufgelegt (trial). (In der Regel brauche ich ja drei Anläufe, bis ich eine Ahnung davon bekomme, was ich eigentlich mache.)




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