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	<title>Kommentare für Avenida PerdidaAvenida Perdida | Avenida Perdida</title>
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	<description>Übersetzungstagebuch</description>
	<lastBuildDate>Wed, 11 Jan 2012 08:52:23 +0100</lastBuildDate>
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		<title>Kommentar zu Glosse* zum Vorwort: Wer Bedeutung finden will, muss hinab von Die Musik als das Dämonische &#124; Avenida Perdida</title>
		<link>http://www.avenidaperdida.com/glosse-zum-vorwort-wer-bedeutung-finden-will-muss-hinab/#comment-438</link>
		<dc:creator>Die Musik als das Dämonische &#124; Avenida Perdida</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 08:52:23 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Zusammenhang wäre eine Untersuchung der christlichen Himmelsvorstellungen hinsichtlich ihrer Musikalität: der Himmel bedeutet für den Christen ja die Rückkehr ins Paradies. Das entscheidende Ereignis, [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Zusammenhang wäre eine Untersuchung der christlichen Himmelsvorstellungen hinsichtlich ihrer Musikalität: der Himmel bedeutet für den Christen ja die Rückkehr ins Paradies. Das entscheidende Ereignis, [...]</p>
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		<title>Kommentar zu 05. November 2011 &#8211; Salon Carioca von Norbert W. Schlinkert</title>
		<link>http://www.avenidaperdida.com/05-november-2011-salon-carioca/#comment-404</link>
		<dc:creator>Norbert W. Schlinkert</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Nov 2011 14:33:40 +0000</pubDate>
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		<description>@CZZ: Der Räuber ernährt sich also in gewisser Weise an seinem eigenen Leid, er weidet sich gewissermaßen an sich selbst. Das schriftstellerische Arbeiten wird ja auch als solches gerne in den Zusammenhang von Leiden und Krankheiten gebracht, ich denke da an Thomas Bernhard, der Krankenhäuser als &quot;Denkbezirke&quot; ansieht, in die wir gelegentlich hineinmüssen, selbst wenn man dazu eine Krankheit erst erfinden oder künstlich erzeugen muß. (Der Atem. Ausgabe Residenz Verlag. S.39ff.) Das sehe ich allerdings anders. Die Stelle bei Robert Walser habe ich (beim zweiten Lesen) noch nicht gefunden, aber vielleicht kommt sie ja noch oder sie springt mir bei der Bearbeitung ins Auge.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@CZZ: Der Räuber ernährt sich also in gewisser Weise an seinem eigenen Leid, er weidet sich gewissermaßen an sich selbst. Das schriftstellerische Arbeiten wird ja auch als solches gerne in den Zusammenhang von Leiden und Krankheiten gebracht, ich denke da an Thomas Bernhard, der Krankenhäuser als &#8220;Denkbezirke&#8221; ansieht, in die wir gelegentlich hineinmüssen, selbst wenn man dazu eine Krankheit erst erfinden oder künstlich erzeugen muß. (Der Atem. Ausgabe Residenz Verlag. S.39ff.) Das sehe ich allerdings anders. Die Stelle bei Robert Walser habe ich (beim zweiten Lesen) noch nicht gefunden, aber vielleicht kommt sie ja noch oder sie springt mir bei der Bearbeitung ins Auge.</p>
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		<title>Kommentar zu 05. November 2011 &#8211; Salon Carioca von czz</title>
		<link>http://www.avenidaperdida.com/05-november-2011-salon-carioca/#comment-403</link>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Nov 2011 09:45:10 +0000</pubDate>
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		<description>@ NorberT W. Schlinkert : ich erinnere mich an eine stelle , da heisst es ungefähr &quot;Der Räuber isst an seinem Weh&quot; ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ NorberT W. Schlinkert : ich erinnere mich an eine stelle , da heisst es ungefähr &#8220;Der Räuber isst an seinem Weh&#8221; &#8230;</p>
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		<title>Kommentar zu 05. November 2011 &#8211; Salon Carioca von Franz</title>
		<link>http://www.avenidaperdida.com/05-november-2011-salon-carioca/#comment-402</link>
		<dc:creator>Franz</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 18:00:14 +0000</pubDate>
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		<description>Interessant das Walser kein einziges Fremdwort benutzt, seine Leserschaft aber schon und warum, weil seine Leserschaft muss und Walser es nicht braucht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessant das Walser kein einziges Fremdwort benutzt, seine Leserschaft aber schon und warum, weil seine Leserschaft muss und Walser es nicht braucht.</p>
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		<title>Kommentar zu 05. November 2011 &#8211; Salon Carioca von Norbert W. Schlinkert</title>
		<link>http://www.avenidaperdida.com/05-november-2011-salon-carioca/#comment-401</link>
		<dc:creator>Norbert W. Schlinkert</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 17:17:54 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, es ist oft wie ein Wettbewerb zwischen dem Räuber und seinem Erzähler, wer nun wer ist, wer von wem erzählt. An einer Stelle heißt es: &quot;Plötzlich steht wieder dieser dumme Räuber da, und ich verschwinde neben ihm.&quot; (Aus dem Bleistiftgebiet. Bd.3. S.76.) Oder auch: &quot;(…) und wir, die wir hier erzählen, standen dicht neben ihm und mahnten ihn an Unparteilichkeit, indem wir ihm in&#039;s Ohr flüsterten: Bleibe kalt und womöglich künstlerisch.&quot; (S.99) Hätte Gottfried Keller zu solch changierendem Erzählen gefunden, er hätte nicht zwei Versionen vom Grünen Heinrich schreiben müssen. 
Daß der Räuber gerne ißt, erinnert irgendwie an alle Dienerfiguren der Literaturgeschichte, etwa in der Commedia dell’arte, und da Robert Walser ja dem Dienersein (dem Dienertum?) viel abgewinnen konnte, ißt er wohl immer mit, wenn der Räuber es tut.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, es ist oft wie ein Wettbewerb zwischen dem Räuber und seinem Erzähler, wer nun wer ist, wer von wem erzählt. An einer Stelle heißt es: &#8220;Plötzlich steht wieder dieser dumme Räuber da, und ich verschwinde neben ihm.&#8221; (Aus dem Bleistiftgebiet. Bd.3. S.76.) Oder auch: &#8220;(…) und wir, die wir hier erzählen, standen dicht neben ihm und mahnten ihn an Unparteilichkeit, indem wir ihm in&#8217;s Ohr flüsterten: Bleibe kalt und womöglich künstlerisch.&#8221; (S.99) Hätte Gottfried Keller zu solch changierendem Erzählen gefunden, er hätte nicht zwei Versionen vom Grünen Heinrich schreiben müssen.<br />
Daß der Räuber gerne ißt, erinnert irgendwie an alle Dienerfiguren der Literaturgeschichte, etwa in der Commedia dell’arte, und da Robert Walser ja dem Dienersein (dem Dienertum?) viel abgewinnen konnte, ißt er wohl immer mit, wenn der Räuber es tut.</p>
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		<title>Kommentar zu 05. November 2011 &#8211; Salon Carioca von czz</title>
		<link>http://www.avenidaperdida.com/05-november-2011-salon-carioca/#comment-400</link>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 14:07:19 +0000</pubDate>
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		<description>gerade beim &quot;Räuber&quot; gibt es ja ein irisierendes changieren zuwischen &quot;er&quot; und &quot;ich&quot; ; und : eine extrem hohe frequenz von essensmetaphern ( vgl. Maud Ellman : The Hunger Artists ) -</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>gerade beim &#8220;Räuber&#8221; gibt es ja ein irisierendes changieren zuwischen &#8220;er&#8221; und &#8220;ich&#8221; ; und : eine extrem hohe frequenz von essensmetaphern ( vgl. Maud Ellman : The Hunger Artists ) -</p>
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		<title>Kommentar zu 05. November 2011 &#8211; Salon Carioca von Norbert W. Schlinkert</title>
		<link>http://www.avenidaperdida.com/05-november-2011-salon-carioca/#comment-394</link>
		<dc:creator>Norbert W. Schlinkert</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 10:10:49 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, ich denke auch, daß die Meisterschaft Robert Walsers gerade darin besteht, den Fokus inhaltlich zwar auf alles Mögliche zu richten, als erzählendes Ich aber immer mit diesem Berichteten mitzugehen, es zu begleiten, wahrhaftes &quot;inter-esse&quot; zu haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ich denke auch, daß die Meisterschaft Robert Walsers gerade darin besteht, den Fokus inhaltlich zwar auf alles Mögliche zu richten, als erzählendes Ich aber immer mit diesem Berichteten mitzugehen, es zu begleiten, wahrhaftes &#8220;inter-esse&#8221; zu haben.</p>
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		<title>Kommentar zu 05. November 2011 &#8211; Salon Carioca von Markus A. Hediger</title>
		<link>http://www.avenidaperdida.com/05-november-2011-salon-carioca/#comment-393</link>
		<dc:creator>Markus A. Hediger</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 09:51:15 +0000</pubDate>
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		<description>Walser hätte ich sehr gerne ins Brasilianische übersetzt (und tat das sogar mit einigen kürzeren seiner Texte), doch hatte der Verlag, der die Rechte besitzt, den Auftrag bereits an einen anderen Übersetzer vergeben. Das war vor zwei Jahren. Erschienen ist bis heute nichts.
Walser ist meisterhaft gerade in der Konstruktion dieses mäandernden Erzählers, der in seinen Texten zum Ausdruck kommt. Vielleicht liegt gerade darin die Direktheit seiner Texte: dass, wer das poetische Ich zu sehen versucht, sich selber ins Blickfeld rückt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Walser hätte ich sehr gerne ins Brasilianische übersetzt (und tat das sogar mit einigen kürzeren seiner Texte), doch hatte der Verlag, der die Rechte besitzt, den Auftrag bereits an einen anderen Übersetzer vergeben. Das war vor zwei Jahren. Erschienen ist bis heute nichts.<br />
Walser ist meisterhaft gerade in der Konstruktion dieses mäandernden Erzählers, der in seinen Texten zum Ausdruck kommt. Vielleicht liegt gerade darin die Direktheit seiner Texte: dass, wer das poetische Ich zu sehen versucht, sich selber ins Blickfeld rückt.</p>
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		<title>Kommentar zu 05. November 2011 &#8211; Salon Carioca von Norbert W. Schlinkert</title>
		<link>http://www.avenidaperdida.com/05-november-2011-salon-carioca/#comment-392</link>
		<dc:creator>Norbert W. Schlinkert</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 09:39:37 +0000</pubDate>
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		<description>Ich lese im Moment wieder einmal &quot;Der Räuber&quot; von Robert Walser, angeregt auch durch einen Aufsatz von Michael Lentz, um diesen Text abzuklopfen auf das aus ihm herausschauende, dennoch aber keineswegs konsistente poetische Ich (dem weiterhin mein Forscherinteresse gilt). Ein Porträt mit allen Unwägbarkeiten und Fragwürdigkeiten, dennoch aber offensichtlich und vollends direkt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich lese im Moment wieder einmal &#8220;Der Räuber&#8221; von Robert Walser, angeregt auch durch einen Aufsatz von Michael Lentz, um diesen Text abzuklopfen auf das aus ihm herausschauende, dennoch aber keineswegs konsistente poetische Ich (dem weiterhin mein Forscherinteresse gilt). Ein Porträt mit allen Unwägbarkeiten und Fragwürdigkeiten, dennoch aber offensichtlich und vollends direkt.</p>
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		<title>Kommentar zu 05. November 2011 &#8211; Salon Carioca von Markus A. Hediger</title>
		<link>http://www.avenidaperdida.com/05-november-2011-salon-carioca/#comment-391</link>
		<dc:creator>Markus A. Hediger</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 09:06:21 +0000</pubDate>
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		<description>Robert Walser, ja! Das ist ein toller Hinweis! 
Bei Adalbert Stifter bin ich mir nicht so sicher, da nimmt der Text meinen Blick auf (der Blick verliert sich im Text) und gibt ihn mir nicht sofort zurück.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Robert Walser, ja! Das ist ein toller Hinweis!<br />
Bei Adalbert Stifter bin ich mir nicht so sicher, da nimmt der Text meinen Blick auf (der Blick verliert sich im Text) und gibt ihn mir nicht sofort zurück.</p>
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